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(anw.) blog ::Unser ProgramWir, die Anwesenheitsliste an der Technischen Universität Dortmund, sind eine Gruppe von Studierenden, die zur StuPa-Wahl kandidieren. Die Schranken, um eine Liste zur Wahl anmelden zu können, sind sehr niedrig – zum Glück, denn so besteht für alle Studenten die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden, anstatt im allgemeinen Desinteresse an der Hochschulpolitik zu verharren. Wir sind an keine Partei, Ideologie oder Weltanschauung gebunden. Bei allen Fragen, die sich uns stellen, wollen wir neutrale und vernünftige Entscheidungen treffen und so gut wie möglich die gesamte Studentenschaft vertreten, denn nur so, werden uns unsere Entscheidungen kurz- und langfristig voranbringen. Sobald sich jemand hochschulpolitisch betätigt, wird er zwangsläufig nach der Position zu Studiengebühren gefragt. Wir lehnen Studiengebühren in der jetzigen Form ab. Wir wollen nicht bezahlen müssen, um den Haushalt des Landes zu sanieren. Des weiteren sind sie ohne vernünftige Finanzierungaussichten für Studierende aus einkommensschwachen Familien eingeführt worden. Gebühren darf es nur in absoluten, begründeten Ausnahmefällen geben, etwa dann, wenn jemand ohne Grund seine Studienzeit um ein vielfaches überzieht. Auf Härtefallregelungen kann und darf hier aber auf keinen Fall verzichtet werden. Zu unseren Prinzipien gehört auch, dass wir nicht glauben, als einzige im Besitz der richtigen und ultimativen Antwort zu sein, eine solche gibt es in unseren Augen nämlich nicht. Auch andere Meinungen hören wir uns gerne an und sind bereit darüber zu diskutieren, sofern die Argumente sachlich und fachlich vorgetragen werden und zur Entscheidungsfindung beitragen können. Diskussionen, die vom eigentlichen Thema ablenken, finden wir jedoch sinnlos und kontraproduktiv und lehnen sie daher ab. Es gibt zwar durchaus interessante Themen, die nicht nur Studenten betreffen und ihre Wichtigkeit haben, diese liegen jedoch fast immer außerhalb der Zuständigkeit des StuPas und sollten daher seine eigentlichen Aufgaben nicht einschränken. Wir sind ganz klar für politisches und soziales Engagement, allerdings sollte man die Vertretung der Studentenschaft und seine eigene Weltanschauung trennen. Nur ein beschlussfähiges Studierendenparlament uns Studenten vertreten. Dies war in der Vergangenheit zu häufig nicht der Fall, weil zu viele Mitglieder nicht zu den Sitzungen erschienen sind. Hier soll unser Name auch Programm sein, denn durch unsere Anwesenheit wollen wir die Entscheidungsfähigkeit sicher stellen. Unserer Meinung nach bringt es recht wenig, einen Katalog von Forderungen vor der Wahl zu präsentieren, von denen nachher keine einzige umgesetzt werden kann, da das StuPa gar nicht die nötigen Befugnisse dafür besitzt (auch wenn wir selbstverständlich für mehr Entscheidungsgewalt für die Studenten eintreten). Unser Hauptanliegen ist es viel eher, dafür zu sorgen, dass die Studenten repräsentativ in den ihnen von Rechts wegen zustehenden Gremien vertreten werden. Das ist aber ein Ding der Unmöglichkeit, wenn nur 9% der Wahlberechtigten auch über die Zusammensetzung ihres StuPas abstimmen - so wie es im letzten Jahr der Fall war. Unsere Seiten für die Wahlzeitung 2010
Frank Hommes
2010-06-14
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